Tiergestützte Intervention

Manchmal ist das Leben einfach zu viel.
Zu traurig. Zu laut. Zu schnell. Zu schwer.

Ich begleite Kinder und Jugendliche, die in solchen Momenten Halt brauchen – die mit Trauer, Trauma, Krankheit, Behinderung oder Neurodivergenz leben, oder mitten in einer akuten Krise stecken.

In meiner Arbeit geht es nicht um Leistung. Es geht um Sein dürfen.
Darum, gesehen zu werden – mit allem, was da ist. Mit Wut, Angst, Schmerz, Freude, Stille.

Gemeinsam mit meinen Tieren schaffe ich einen sicheren Raum, in dem junge Menschen sich selbst wieder spüren können.
Einen Raum zum Reden – oder zum Schweigen. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum Atmen.

Unsere Arbeit ist bedürfnisorientiert und basiert auf Vertrauen, Beziehung und positiver Verstärkung – im Miteinander mit den Tieren genauso wie in der Begleitung der Kinder und Jugendlichen.

Es sind oft die leisen Momente, die am meisten bewirken:
Eine warme Pferdenase, die sich vorsichtig nähert.
Ein Blick, der sagt: „Ich seh dich.“
Ein kleiner Schritt, der Mut kostet – und neue Kraft schenkt.

Ich glaube fest daran:
Auch wenn das Leben manchmal schwer ist – es darf trotzdem schön sein.
Und niemand muss diesen Weg allein gehen.